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Montag, 25. Oktober 2010

Erzählung - You Can Take the Girl Out of Texas...

Jetzt liegt es in der Ecke neben dem abgewetzten Sessel, das Gehäuse aufgebrochen, wie ein halb ausgeweideter Fisch. Sie haben wieder das Lied gespielt und ich habe es nicht ertragen können. Ich habe es einfach nur gepackt und an die Wand geschleudert, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, daß ich nicht das Geld habe, es zu ersetzen. Ich habe es einfach nicht ertragen können, genauso wenig, wie ich ihren leeren Blick habe ertragen können, damals an unserem letzten Morgen.
Ich bin davon gerannt. Feige, wie ein Schuljunge. Davongerannt vor einer Liebe, die zu groß und zu schrecklich war, vor einer Vergangenheit, die nicht die meine war. Es hat mich fast umgebracht, als ich das endlich begriffen habe. Ich, der sich niemals vor etwas gefürchtet hat, ist vor der Liebe eines jungen Mädchens Hals über Kopf geflohen, ist zum ersten mal um sein Leben gerannt.
Und ich bin niemals vor etwas davon gerannt. Wenn es mich nie lange an einem Ort gehalten hat, dann nur, weil es nichts mehr zu tun gab. Und wenn andere den Schwanz eingeklemmt haben, dann bin ich erst recht geblieben. Ich hatte nichts zu verlieren und bin immer wieder aufgestanden. Das macht Eindruck und schafft Respekt, egal, wie weh es tut. Aber Schmerzen darf man nicht zeigen, sonst glauben die anderen, sie können einen klein kriegen. Egal ob sie mir die Nase gebrochen haben oder mich fristlos vor die Tür gesetzt haben, ich bin immer wieder aufgestanden und habe ihnen ins Gesicht gelacht. Und wenn sich das rumspricht, bleibst du nicht lange allein. Irgendjemand ist immer da, der jemanden wie mich braucht. Das hat nichts zu tun mit Freundschaft. Ich kann nicht ein mal sagen, daß ich anderen gerne helfe. Ich weiß eben nur, wie es funktioniert. Und wenn es vorbei ist und nichts mehr zu tun ist, geht man halt weiter. So war es auch bei ihr, dachte ich jedenfalls.

Ich weiß bis heute nicht einmal, ob der Kerl ihr richtiger Vater gewesen ist. Ich weiß nur, daß er ein krankes Schwein war. Aber das war mir egal, als ich angefangen habe, für ihn zu arbeiten. Wenn man sich um seinen eigenen Kram kümmert und gut anpacken kann, ist es egal, für wen man arbeitet. Wenn sie nicht irgendwas quer sitzen haben, sind sie meist nur froh darüber, wenn da jemand ist, auf den sie sich verlassen können und der etwas wegschafft. Und als es dann mit einem der anderen Arbeiter Ärger gab und ich es auf meine Art erledigt habe, hatte der Alte genug Respekt, um mich in Ruhe zu lassen.
Als ich sie zum ersten mal gesehen habe, wäre sie mir nicht besonders aufgefallen, hätten die anderen nicht die üblichen Zoten zu ihr rüber gebrüllt. Ich war überrascht, denn immerhin war sie die Tochter vom Chef, aber darum kümmerte sich niemand. Als ich ihn später selbst über sie reden hörte, wunderte mich nichts mehr. Doch sie warf uns an diesem kalten Morgen nur einen bösen Blick zu. Bei Mädchen in ihrem Alter ist das völlig normal, denn welche Sechzehnjährige läßt sich gerne von einer Bande hemdsärmeliger Kerle anmachen, die sich in der Mittagspause nicht einmal den Schweiß und die Sägespäne von den Armen waschen. Aber ihr Blick war zu kalt. Es fehlte die kleine Spur von Eitelkeit, die kein Mädchen ganz vertuschen kann, wenn es beachtet wird, egal, wie der Kerl aussieht. In ihren Augen war nichts, nur Abscheu. Dieser Blick ging mir nicht mehr aus dem Kopf.
Drei Tage später, wir waren zu dritt dabei, zugesägte Bohlen zu verladen, kreuzte sie wieder auf. Noch bevor die anderen beiden das Maul aufmachen konnten, gab ich ihnen Bescheid. Die Sache mit dem Vorarbeiter war schon passiert, deshalb trauten sie sich nicht einmal mehr, schief zu gucken. Ich glaube, das war der Moment, in dem sie begriff, daß sie eine Chance hatte. Sie lächelte. Ich müßte lügen, wollte ich behaupten, das es mir nicht gefiel. Auf ihre Art war sie schön. Schmal und blaß, aber schön. Nicht so, wie man es aus den Magazinen kennt. Es war kein Gesicht wie auf dem Milimeterpapier gezeichnet, sondern etwas aus den Fugen geraten, als ob man ein schönes Mädchen durch eine alte Glasscheibe betrachtet. Dieses kleine, etwas schiefe Gesicht war selbst davon überrascht, daß es lächelte. Das muß der Moment gewesen sein, in dem sie auf die Idee gekommen ist. Bis heute kann ich nicht begreifen, woher sie die Kraft und den Mut nahm. Und für das, was sie getan hat, braucht man mehr Mut, als ich je hatte.

Zwei Wochen ließ sie sich im Sägewerk nicht mehr blicken und ich hatte mir keine Gedanken mehr über sie gemacht. Doch eines morgens war sie wieder da. Sie kam mit ihrem Fahrrad zwischen den Holzlastern hervor und kämpfte sich durch den vom Regen aufgeweichten Boden. Sie hielt direkt auf unseren Aufenthaltsraum zu und ließ das Fahrrad in die Disteln neben der Regentonne fallen. Von meinem Platz an der Gattersäge konnte ich erkennen, wie sie im dunklen Türrahmen verschwand und nach einem kurzen Moment wieder auf dem Vorplatz auftauchte. Es war offensichtlich, daß sie nach jemandem suchte. Dann kam sie zur Werkhalle herüber. Als sie mich an der Einschnittlinie sah, blieb sie stehen. Sie warf einen nervösen Blick über den Hof, dann versuchte sie mich anzulächeln. Doch es gelang ihr nicht so, wie sie es wollte. Verstohlen winkte sie mich zu sich herüber. Die anderen weiter hinten an der Bandsäge hatten genug zu tun. Mit Handzeichen machte ich ihnen klar, daß ich eine Zigarette rauchen wollte. Sie nickten und das Kreischen der Säge ging weiter.
Als ich sie fand, drückte sie sich bei den Profilholzstapeln vor der Trockenanlage herum. Sie trug dieselbe schmuddelige, ausgeblichene rote Daunenjacke, wie vor zwei Wochen, die ihr Gesicht noch blasser machte. Die regennassen Haare klebten dunkel und strähnig an ihren Wangen und auf ihren Schultern wie Algen. Eine schöne Wasserleiche, dachte ich. Sie fummelte an ihre Fingernägeln rum und biß sich auf die Lippen. Ich zündete meine Zigarette an und nickte ihr zu. Sie versuchte wieder ein Gesicht zu machen, vielleicht um nett, vielleicht um verführerisch auszusehen. Es mißlang.
„Hi“, sagte sie mit einer Stimme aus Papier.
Ich rauchte. Was hätte ich auch sagen sollen.
„Du bist nicht von hier, oder?“
Ich schüttelte den Kopf. Sie scharrte mit den Füßen im Schlamm und nickte langsam. Natürlich hatte sie es gewußt.
„Und willst du hier bleiben?“
„Ich bleibe nie lange irgendwo.“ Wieder dieses Nicken.
„Und wann gehst du wieder?“ Diesmal sah sie mir direkt ins Gesicht. Ich zuckte mit den Schultern und blies den Rauch hoch in die Luft. Wozu irgendetwas erfinden.
„Ich weiß auch nicht wohin ich gehe. Ich mache keine Pläne, verstehst du?“
Mädchen in ihrem Alter machen Pläne, wirre, versponnene Pläne. Gefährliche Pläne. Ich wollte ihr keine Hoffnungen machen. Für sowas war in meinem Leben kein Platz. Und was sollte ich mit so einem jungen Ding schon anfangen.
„Kennst du den Schuppen beim Holzdepot an der neuen Fichtenschonung?“
„Ja. Was soll damit sein?“
Da war wieder so etwas, wie ein Lächeln, aber ihre Augen sagten etwas anderes. Ich hatte gar keine andere Wahl. Ich nickte, schnippte die Zigarette in ein Pfütze und drehte mich um. Ich glaube, sie hat mir noch etwas hinterhergerufen, aber da war ich schon wieder zu nah an der Werkhalle und die Bandsäge schrie im Holz.

Ich weiß nicht mehr, was ich erwartet habe, als ich in die Schneise einbog, die zum Holzlager führte. Ganz sicher kein romantisches tête à tête, dafür habe ich zu gut gelernt, Blicke zu lesen.  Und wer einmal im Wald gearbeitet hat, dem vergeht jeder Sinn für Romantik zwischen den kahlen Fichten. Der aufdringliche Geruch von frischem Harz und die sauren Ausdünstungen der frisch gefällten Stämme haben dann noch so viel Charme, wie eine Konservenfabrik. Dann spürst du deine Knochen und den Dreck unter deinen Fingernägeln.
Ich hatte schon kein gutes Gefühl, als ich durch die vollgelaufenen Reifenspuren stiefelte, doch als ich den Unimog des Alten vor dem Schuppen stehen sah, war mir klar, daß irgendetwas Übles vor sich ging. Was blieb mir anderes übrig. Ich war es nicht nur ihr schuldig. Als ich die Tür aufstieß und in das Zwielicht der Hütte trat, betrat ich nicht nur einfach einen Raum. In diesem Moment betrat ich ihr Leben. In mir steigen Ekel und Wut hoch, wenn ich versuche zu begreifen, was das wirklich bedeutet. Was das für sie bedeutete. Denn das war kein Leben. Das war schlimmer als die Hölle.
Ich habe sonst immer gewartet, bis die anderen zuschlagen. Diesmal nicht. Ich habe niemals auf jemanden eingeschlagen, der auf dem Boden liegt. Diesmal nicht. Als ich mit dem Alten fertig war, war es mir sogar egal, ob er noch lebte. Ich muß zugeben, ich habe sogar darüber nachgedacht, es zu Ende zu bringen, als ich hörte, wie er Blut kotzte.
Nachdem ich es irgendwie geschafft hatte, trotz des Regens drei Zigaretten zu rauchen, kam sie aus der Hütte. Mit zitternden Knien lief sie an ihm vorbei. Sie hatte noch immer so große Angst vor ihm, daß sie ihn nicht einmal ansah.

Wir fuhren noch in derselben Nacht los. Hätte ich mir die Sache vorher nüchtern durch den Kopf gehen lassen, hätte ich sie nie mitgenommen, aber dafür war es nun zu spät. Wo hätte sie auch bleiben sollen. Wenn irgendjemand das verstehen konnte, war ich es. Also blieb sie bei mir. Man ließ uns in Ruhe. Es gab weder eine Vermisstenanzeige, noch hat der Alte versucht, mich wegen Körperverletzung oder versuchten Totschlags dran zu bekommen. Er hatte wohl selbst viel zu große Angst vor der Polizei, jetzt, wo sie einen Zeugen hatte. Doch davon wußten wir in der Nacht noch nichts. Wir fuhren über dunkle Landstraßen, vermieden größere Ortschaften und versuchten nicht daran zu denken, was in dem Schuppen passiert war. Irgendwann schaltete sie das Radio an. Ich habe mir nie viel aus Musik gemacht, aber für Mädchen in ihrem Alter ist es wie Sauerstoff. Dann spielten sie das Lied. Sie fing an zu lachen und mitzusingen. Ich glaube kaum, daß sie den Text verstand.
„Das ist wie in einem Roadmovie, findest du nicht auch?“
Sie verkroch sich glücklich in ihre schmuddelige Daunenjacke. Ich grunzte irgendwas. Ich glaube, ich habe ihr damals zugestimmt, denn in meiner Erinnerung gibt es einen solchen Moment, der sich anfühlt, wie im Kino. Das Lied hatte es für einen Augenblick geschafft, uns vergessen zu lassen.

Ich weiß nicht warum, vielleicht hatte eine Fernsehserie, eine Werbung oder etwas anderes diese alte Countrynummer in die Gegenwart gespült, aber in den ersten Wochen spielten sie es wieder und wieder, egal wo wir waren. Ich weiß nicht, wann ich das erste mal auf den Text gehört habe, wann ich mir darüber Gedanken gemacht habe, was er bedeutet. Damals bestimmt nicht. Es wurde zu unserem Soundtrack. Mit ihm begrüßten wir neue Städte und verließen sie wieder, wenn es an der Zeit war.
Wir kamen ganz gut durch. Ich konnte ihr nicht viel bieten, aber sie erwartete auch nichts. Ich begann, sie zu mögen. Sie konnte komisch sein. Manchmal etwas zu komisch für meinen Geschmack. Aber ich dachte, Mädchen in ihrem Alter sind nun mal so und sie hätte jedes Recht dazu, so albern, überdreht und fröhlich zu sein, wie sie wollte, nach allem, was sie durchgemacht hatte. Ich machte einfach so weiter, wie vorher. Ich hatte immer noch nicht begriffen, daß ich durch diese Tür in ihr Leben getreten war. Nun war ich ein Teil davon und trug dafür die Verantwortung. Ich hätte viel früher erkennen müssen, daß etwas in ihr vorging. Ich hätte nach einem Platz für sie suchen sollen, als alles noch gut war. Aber ich sah einfach nur zu, daß ich zurecht kam und kein dummes Gerede entstand. Wenn sie dann morgens so da saß, mich so komisch über ihre Kaffeetasse ansah und Gesichter machte, die ich nicht verstand, wenn sie auf so eine Art zu lächeln begann, als wüßte sie nicht, ob sie nicht viel lieber weglaufen sollte, oder wenn sie nach dem Aufwachen als erstes nach dem Lippenstift griff, schob ich es auf ihr Alter. Ich machte mir auch keine Gedanken darüber, daß sie anfing, die selben Zigaretten zu rauchen wie ich. Damals hätten schon die Alarmglocken läuten müssen.

Ich hatte endlich eine Stelle gefunden, bei der die Chancen gut standen, länger zu bleiben. Die kleine Wohnung am Kanal hatte große Fenster und viel Himmel. Und sie liebte das Geschrei der Möwen. Es wäre wie im Urlaub, sagte sie, oder besser, so wie sie sich Urlaub immer vorgestellt hatte. Was sie tagsüber trieb wußte ich nicht, aber ich glaube, nicht viel. Vielleicht war sie einfach nur froh darüber, in Ruhe gelassen zu werden und auf das Wasser zu sehen. Wenn ich nach hause kam, hatte sie meist schon irgendwas gekocht. Sie kochte nicht gut, aber es fühlte sich gut an, bekocht zu werden. Wir saßen dann in der kleinen Küche, sahen aus dem Fenster auf die Lichter vom Hafen und redeten. Wir redeten über das Wetter, die Vögel draußen, die Nachbarn, niemals über wichtige Sachen, niemals über die Vergangenheit. Später rollte ich mich immer auf dem Sofa zusammen und hörte zu, wenn sie im Schlafzimmer noch eine Weile das Radio laufen ließ. Es fällt mir schwer in meiner Erinnerung die Küche dieser Abende mit der Küche an unserem letzten Morgen in Einklang zu bringen. An diesen Abenden war alles voll mit einem warmen, unbeschwerten Jetzt. Mehr war da nicht. Wir waren nur das, was wir an dem Tag erlebt hatten und was vor unserer Nase passierte. Wir hätten nicht einmal Namen gebraucht. Aber an unserem letzten Morgen hatte alles wieder seinen Platz, eingezwängt zwischen dem was war und dem was kommt. Je klarer das Licht, desto tiefer die Schatten.

Am Abend davor hatte sie Wein auf den Tisch gestellt. Vielleicht hatte sie schon am Nachmittag begonnen zu trinken. Ich hatte nicht darauf geachtet. Ich hatte eine gute Woche hinter mir und war in Laune, zu trinken. Das machte mich unaufmerksam. Jetzt sehe ich alles wieder genau vor mir und ich wünschte, es wäre nicht so. Ich sehe, wie sie gezwungen lacht, wie ihr linkes Augenlid zittert und wie ihre Mundwinkel nicht wissen, wohin. Ihre Haare hat sie zu einem Pferdeschwanz gebunden und sie zupft an ein paar Strähnen, die ihr über die Wangenknochen hängen. Ihre schmalen Finger sind kühl und feucht. Ich spüre sie noch heute auf meinem Handrücken, auf meinem Arm. Auf einmal redete sie etwas von Dankbarkeit, von einem Geschenk, daß sie für mich hätte. Heute erinnere ich mich an ihren starren Blick, als wäre es auf Film gebannt, an die Schatten, die sich von den Augenhöhlen über ihre bleichen Wangen ziehen, ihren unsicheren Gang, doch damals schwammen die Bilder in Rotwein, verwaschen und koloriert. Es dauerte eine Weile, dann rief sie mich. Ich trat durch die Tür. Doch ich war schon längst durch diese Tür gegangen, ich hatte es nur vergessen, ich hatte es nicht wahr haben wollen. Da war es wieder, das ganze Grauen, die Verletzung, die Demütigung, die Schändung, die Zerstörung aller Menschlichkeit, doch diesmal war niemand da, auf den ich einschlagen konnte. Wie hätte ich auch die Vergangenheit verprügeln sollen. Er hatte sie so früh zerbrochen, hatte sie so tief im Innern verkrüppelt, daß sie keinen anderen Weg mehr kannte, ihre Dankbarkeit zu zeigen. Das, was er gewollt hatte, wozu er sie in seinem krankhaften Wahn gezwungen hatte, sollte ich nun bekommen. Ich brüllte, schlug mir die Fäuste blutig, heulte, soff und rannte schließlich in die Nacht hinaus.
Als ich am nächsten Morgen zurückkam, saß sie in der Küche. Ihr Blick war leer. Ihr Gesicht kalt wie der weiße Himmel. Sie war in die Scherben der Flaschen getreten, die ich in der Nacht zerschlagen hatte, doch es kümmerte sie nicht. Nichts mehr hatte Bedeutung. Das Radio spielte noch immer.
An diesem Morgen rannte ich davon. Ich rannte vor ihr davon, vor ihrer Vergangenheit, vor ihren Schatten, vor ihrem Phantomschmerz. Ich rannte vor ihrer Hingabe davon, einer Hingabe, die so absolut war, daß ich sie nicht ertragen konnte. Und auf der Treppe hörte ich, wie im Radio unser Lied gespielt wurde.
You can take the girl out of Texas, but you can´t take the Texas out of the girl….


Thomas Piesbergen

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